Wolkenschieberin Lieselotte Pulverfass

Startseite » Protestbewegungen » Pedram Shahyar – Friedensaktivist oder Trojanisches Pferd? – Teil 2

Pedram Shahyar – Friedensaktivist oder Trojanisches Pferd? – Teil 2

Teil 2 von 6

04. Oktober 2014

von Lieselotte Pulverfass

2. Politischer Hintergrund

Trotzkismus und Entrismus

Pedram Shahyars politische Karriere begann Anfang der 1990er Jahre als Jugendlicher in der Politsekte Linksruck. Hier lernte er auch seinen späteren „Kampf“-Genossen Florian Kirner alias Donna San Floriante alias Prinz Chaos kennen.

Florian Kirner äußert sich hier in einem Interview mit sich selbst (Donna San Floriante) in der Jungen Welt am 21.05.2007 zu den gemeinsamen Jahren und Erfahrungen bei Linksruck.

Zitat: (3) *

„Wie schätzen Sie das Projekt Linksruck im Rückblick ein?
‚Als Pedram Shahyar, ich und einige andere Anfang der 90er, noch als Schüler, in die linksradikale Szene eingestiegen sind, gab es dort fast nur zynische Frusthaufen. Die einzigen, die eine kämpferische Perspektive hatten und Optimismus ausstrahlten, waren die Trotzkisten.‘ (…)

Was hatte es mit der sagenumwobenen Unterwanderung der Jusos auf sich?
‚Linksruck entstand aus der SAG, Sozialistische Arbeitergruppe, einem Überbleibsel der 70er. Die SAG war Mitglied einer internationalen trotzkistischen Strömung, deren Gründer und spiritueller Führer Ygael Gluckstein alias Tony Cliff war. Der war fast 80, ein staatenlos in London lebender Jude, großartiger Charakter und der totale Kauz. Bei einem internationalen Treffen Anfang der 90er jammerte die SAG-Führung nur über den Rechtsruck in Deutschland und die Nazi-Attacken, als Cliff plötzlich von hinten reinquäkte; ‚ Gute Güte, keine Frage dass die Deutschen 1933 versagt haben!‘
Und bei den Jusos wollte man eine neue Niederlage verhindern?
‚Cliff war ein Leninfuchs vor dem Herrn, absolut durchtrieben. Und er war auf der Suche nach einem Weg, die Situation in der deutschen Sektion radikal zu verändern. Cliff nahm also fünf Youngsters, schickte sie zu den Jusos und während wir dort eine neue, netzwerkartige Struktur aufbauten, machte er die SAG schrittweise und mit großer krimineller Energie kaputt. Das ganze hatte den Vorteil, dass durch die Altersgrenze der Jusos von 35 Jahren die SAG-Mitgliedschaft altersmäßig gespalten und der jungen Generation die Fäden in die Hand gegeben wurden. Ein brillantes Manöver. Hat auch geklappt, wir sind 1998 wieder aus den Jusos rausgegangen, aber mit fünfmal mehr Leuten und einer erneuerten Führung.‘ “

*      (Zahl)     Alternativlinks, falls die Originaldokumente gelöscht wurden.

Obwohl es heißt, Linksruck hätte sich offiziell aufgelöst, ist die Organisation mitsamt den Mitgliedern im Netzwerk marx21 aufgegangen. Pedram Shahyar hält hier auch gelegentlich Vorträge, z. B. 2009 auf dem Kongress „Marx is Muss“. Der Vortrag auf Youtube ist leider inzwischen gelöscht und das Programm von diesem Kongress ist nur noch im Google-Cache (4) zu finden. Einen weiteren Hinweis zur Teilnahme Shahyars finden wir auch auf seiner Facebookseite:

marxismuss

Trotzkisten organisieren sich zumeist in Sektenstrukturen, die klar hierarchisch geordnet sind. Ziel ist das Unterwandern und Infiltrieren bestehender Strukturen (Parteien, Organisationen oder Bewegungen), um deren Ausrichtung zu ändern. Selbst wenn die Anzahl der Trotzkisten in der Zielorganisation eher gering ist, so sorgt doch die gute „rhetorische Ausbildung“ und die Dominanz ihres Auftretens dafür, dass sie es fertigbringen, sich recht schnell in entscheidende Schlüsselpositionen zu manövrieren. Die gewünschte ideologische Neuausrichtung der Zielorganisation gelingt zwar nicht immer – durch ihr autoritäres Agieren schaffen die Trotzkisten es jedoch, massiv in die Entwicklungen einzugreifen, die Strukturen zu lähmen und teilweise handlungsunfähig zu machen. Oft vollzieht sich bei diesen Aktionen eine Spaltung.

Wikipedia zu Linksruck

„Linksruck war eine trotzkistische Organisation in Deutschland, die der International Socialist Tendency (IST) angehörte. Sie wurde vom Bundesamt für Verfassungsschutz als linksextremistisch und damit verfassungsfeindlich eingestuft. (…)

Linksruck hat sich am 1. September 2007 offiziell aufgelöst. An dessen Stelle ist das Netzwerk um die Zeitschrift marx21 getreten. marx21 ist inhaltlich als auch personell weitgehend identisch mit Linksruck und konzentriert seine politische Aktivität innerhalb der Partei Die Linke derzeit vorrangig auf die Strömung Sozialistische Linke und versucht von dort aus, auf die Partei Einfluss zu nehmen. Die eigene Auflösung zugunsten der Arbeit innerhalb einer übergeordneten Organisation entspricht den Mustern des deep entrism.“

Hintergründe und Geschichte von Linksruck (5)

„Linksruck bezeichnete seinen Trotzkismus als „undogmatisch“, was bedeutet, dass nicht alle Theorien Trotzkis übernommen wurden. Dies äußerte sich theoretisch vor allem in der von Tony Cliff formulierten These, dass die Sowjetunion kein „degenerierter Arbeiterstaat“ war, sondern aufgrund von materiellen Ursachen zu einem staatskapitalistischen System geworden sei. Des Weiteren vertrat Linksruck zur Erklärung der gescheiterten Revolutionen während der Existenz des Staatskapitalismus eine Abwandlung von Trotzkis Theorie der permanenten Revolution: Die Theorie der umgelenkten permanenten Revolution, ebenfalls von Tony Cliff. (…)

Linksruck versucht sich in Auseinandersetzungen meist als Opfer der bösen Anderen, der bösen Spalter hinzustellen. (…)

Linksruck hat sich am 1. September 2007 offiziell aufgelöst. Im Auflösungsantrag heißt es „Die Konferenz fordert alle Mitglieder von Linksruck auf, mit ihren Ideen und Traditionen am Aufbau der LINKEN mitzuwirken und zur Stärkung marxistischer Positionen beizutragen (…)

Ab der Jahrtausendwende engagierte sich Linksruck stark in der globalisierungskritischen Bewegung, mobilisierte zu den Protesten in Genua 2001 und wurde Mitglied von Attac.“

Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt zu Linksruck/marx21:

„Ihre deutsche Sektion wechselte häufig das Erscheinungsbild. Zwischen 1963 und Anfang der 90er Jahre nannte sie sich „Sozialistische Arbeitergruppe“ (SAG). Bei ihrer Beteiligung an „antifaschistischen“, auch militanten, Aktionen kam die SAG indessen über Gebühr mit anarchistischem Gedankengut in Berührung. Die Zentrale in London ordnete eine „Säuberung“ und einen Strategiewechsel an: Künftig hatten die jüngeren SAG-Mitglieder als „Linksruck-Netzwerk“ Entrismus bei den Jungsozialisten zu betreiben. Später entdeckte sie in der aufkommenden globalisierungskritischen Bewegung den Keim einer „neuen Linken“; „Linksruck“ wandte sich – inzwischen mehr als 1.000 Mitglieder stark – diesem Themenfeld zu und schickte seine Kader in das globalisierungskritische Netzwerk „Attac“. (…)

Heutige Trotzkisten sind, selbst wenn sie sich „undogmatisch“ geben, buchstabengläubige Exegeten einer Doktrin, die für die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gedacht war. Die zentralen Schriften Trotzkis gelten ihnen als unanfechtbar, um so erbitterter verläuft der Streit um ihre „richtige“ Auslegung. Endlose Fraktionierungen, Spaltungen und „Umgruppierungen“ sind die Folge. Dabei bringen die trotzkistischen Sekten, wie einer ihrer führenden Funktionäre zutreffend anführt, typische „Pathologien von Kleingruppen“ hervor.“

Für den unbedarften Leser sind die Begriffe Trotzkismus und Entrismus möglicherweise unbekannt. Um die Strategien verstehen und die im Artikel dagestellten Vorgänge wiedererkennen zu können, bemühen wir kurz die Definitionen von

 Wikipedia zu Trotzkismus

„Trotzkismus bezeichnet eine von Leo Trotzki ausgehende Richtung des Marxismus sowie einen politischen Kampfbegriff, den Josef Stalin zur Diffamierung und Verfolgung politischer Gegner verwendete, was seine Nachfolger im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts fortsetzten. (…) Eine unter anderem von trotzkistischen Bewegungen verwendete Methode ist jene des „Entrismus“, der offenen oder verdeckten Mitarbeit in Parteien und Organisationen. Ziel kann dabei sein, die eigene Ideologie zu verbreiten, Mitglieder zu gewinnen, den Kurs der Organisation zu verändern.“ 

und zu Entrismus:

Entrismus ist eine von verschiedenen kommunistischen, vor allem von trotzkistischen Organisationen angewandte Taktik des gezielten (mitunter heimlichen) Eindringens in Organisationen, v. a. in Parteien der Arbeiterbewegung, seltener anderer Sozialer Bewegungen. Ziel kann dabei sein, von innen heraus Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen, die eigene Ideologie zu verbreiten, Mitglieder zu gewinnen, den Kurs der Organisation zu verändern oder auch in Zeiten der Marginalisierung beziehungsweise des Verbots revolutionärer Organisationen nicht vollständig vom politischen Geschehen isoliert zu sein („Überwinterungs-Entrismus“) oder eine legale politische Arbeitsmöglichkeit zu haben.“

Die Taktik des Entrismus zieht sich wie ein roter Faden durch Shahyars Aktivitäten auf dem politischen Parkett. Nahezu jede Organisation, Partei oder Bewegung, in der er und seine „Kameraden“ eingriffen, hatte anschließend mit internen Konflikten, Grabenkämpfen und aggressiven Gefechten um die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung zu ringen. Statt gemeinsam für die Sache einzustehen und demokratisch zu entscheiden, geht es im Laufe des Prozesses gegeneinander und der Trotzkist zieht seine Strategie bis zu einem – seiner Behauptung zufolge – „gemeinsamen“ Konsens durch. Dieser Konsens kann in den meisten Fällen nur durch psychologische und taktische Tricks sowie die Dämonisierung oder das Herunterspielen gegenteiliger Meinungen erreicht werden.

Diese Art von Strategie, die zwangsläufig zu Spaltungen und endlosen Debatten führt, werden wir in den weiteren Kapiteln an verschiedenen Beispielen wiedererkennen. Wesentlich ist auch die Taktik der „Opferrolle“, die Trotzkisten gezielt nutzen, um ihren vermeintlichen Gegnern das Feld streitig zu machen.

Ein aktueller Beitrag von Phillipp K. Einer zeigt in aller Deutlichkeit, dass Shahyar auch später – inzwischen bei Attac aktiv – gezielt Organisationen unterwandert, um sie für eigenen Ziele zu vereinnahmen:

„Die Welt ist ein Dorf – heute sprach ich mit einem hochrangigen BUND Mitarbeiter über einige Projekte und dabei erwähnte er beiläufig, dass er seine Aktivistenkarriere bei ATTAC begann, bis er ATTAC verließ, da die Organisation von linksradikalen – trotzkistischen Kräften – beginnend vor etwa 10 Jahren – unterwandert und gekapert wurde. Diese Unterwanderer schafften es, sich heimlich durch perfide Intrigen an die Spitze von ATTAC zu putschen und die ursprüngliche, pluralere Ausrichtung von ATTAC in eine sehr linke und latent gewaltbereite Ecke zu manövrieren.
Da ähnliche Entwicklungen bei den MAHNWACHEN ablaufen, wurde ich hellhörig und wollte mehr von dieser intreganten, linken Truppe erfahren.
So erzählte mir mein BUND – Kontakt, das die Unterwanderer ein Netzwerk der linksradikalen, trotzkistischen, Splitterpartei „Sozialistische Alternative Voran“ (SAV) waren, die sobald sie ein gewisse Macht bei ATTAC hatten, mit Mobbing, Intrigen und Gleichschaltungsmaßnahmen, unliebige Konkurrenten ausstachen und ATTAC einer Art trotzkistischer Polit-Inquisition unterzogen und viele altgediente ATTAC Aktivisten dieser zum Opfer fielen.
Empörung und Wut stand meinem Gesprächspartner plötzlich im Gesicht, denn diese Unterwanderung habe ATTAC in den Folgejahren in die Bedeutungslosigkeit geführt und dann seien die Ratten von Bord gegangen.
Jetzt wollte ich wissen, wer den diese Unterwanderer von der SAV waren und – ihr ahnt es schon -der erste Name der fiel war: PEDRAM SHAHYAR ! Zum SAV Netzwerk gehörte auch damals schon ein mäßig begabter, homosexueller Musiker aus München mit einem Faible für alter Gemäuer !
Gleiches Spiel, gleiche Taktik, gleiches Netzwerk auch bei den MAHNWACHEN ?“

Weitere politische Engagements:

  • 1 Jahr in Wien Aufbau des Linksruck Ablegers Linkswende in Österreich
  • nach dem „Austritt“ aus Linksruck im Jahre 2001 – Weiterführung seines trotzkistisch entristischen Wirkens im globalisierungskritischen Netzwerk Attac
  • Mitglied in der Partei die Linke
  • Gründungsmitglied der linksextremistischen Organisation „Interventionistische Linke„.

Hintergründe Interventionistische Linke Wikipedia:

„Die Interventionistische Linke (IL) ist ein (…) 2005 gegründeter Verein mehrerer deutscher, nach eigener Darstellung „linksradikaler und antikapitalistischer“ Gruppen und Einzelpersonen (…)
Vom Bundesamt für Verfassungsschutz sowie dem Verfassungsschutz der Länder Sachsen und Hamburg wird die IL als „überwiegend linksextremistisch“ eingestuft.“

Gewalttätige Krawalle beim G8-Gipfel

Bei dem G8-Gipfel hat die IL unter anderem einen Schwarzen Block unter dem Motto „Make capitalism history“ auf der Großdemonstration am 2. Juni 2007 in Rostock organisiert. Die Interventionistische Linke hat den Block der rund 2000 Autonomen organisiert, deren Auftreten zu stundenlangen Krawallen mit Hunderten verletzten Polizisten und Demonstranten führten. Laut dem Berliner Verfassungsschutz hatte die IL explizit „das Ziel, die Proteste anlässlich des G 8-Gipfel zu radikalisieren“. „

Weitere Infos zur Interventionistischen Linken

Ab 2003 war Shahyar Mitglied des Koordinierungskreises von Attac und koordinierte ab 2005 die Proteste gegen den G8-Gipfel. Ob er wohl von den geplanten Krawallen der IL wusste?

Am Ende dieses Kapitels stellt sich die Frage, ob Pedram Shahyar auch heute noch, aktuell bei seinem Engagement für die Montagsmahnwachen seiner trotzkistisch entristischen Linie treu bleibt und versucht, die Bewegung zu unterwandern. Oder tut man ihm mit diesem Verdacht unrecht?

Auf seinem Blog schreibt er zu seinen Eindrucken beim ersten Besuch der Montagsmahnwachen:

„Als ich nach dem Ort und Zeit recherchiert habe, weil sie mich darum bat, stieß ich auf die Warnung meiner Organisation Attac vor diesen „neurechten Demos“.

Ich war skeptisch als ich das las, ich trage nämlich ein politisches Trauma mit mir: die von den Montagsdemos gegen Hartz4 im Jahre 2004. Damals war ich als Koordinator von Attac schnell mittendrin in dieser ersten echten sozialen Bewegung an der sozialen Frage, den ich erleben durfte. Aber die meisten meiner Mitstreiter/innen blieben der Sache fern. 

 Die Nazis versuchten überall in den Demos Fuß zu fassen, hier und da solidarisierten sich sogar die Demonstrant/innen mit den Kameradschaften. In den offenen Bühnen wurden zum Teil die wirrsten Gedanken geäußert, abstruse Zinskritiker flyerten kleinere Versammlungen voll und stießen nicht selten auf Zustimmung. Die maoistische Gruppe der MLPD bestimmte am Anfang die Demos in Berlin mit einem abstrusen Kurs, und es brauchte sehr viel Mühe, ihnen die Kontrolle über die Demos zu entreißen. Die meisten Linken konnten damals vorallem kulturell mit den Demonstrant/innen wenig anfangen – sie kamen aus einer anderen Schicht, sprachen eine andere Sprache. So blieben wir wenige Linke, die diese größte Bedrohung für das größte neoliberale Projekt wirklich ernst nahmen und sich voll hineinbegaben. (…)

In vielen kleineren Orten lebten die Initiativen noch Jahre lang weiter und das Engagement blühte förmlich auf. Aber dieses Gefühl der Vereinsamung an einem entscheidenden historischen Moment hat mich politisch geprägt. Ich tat vieles danach, damit sich das bei den aktivistischen Linken nicht wiederholt, und ich dachte wir sind weiter.

Nach dieser Vorgeschichte und als ich erfuhr, das auch noch Jürgen Elsässer am letzten Montag in Berlin spricht, musste ich von der meiner Spätschicht freinehmen und bin hingegangen, um mir das Ganze mal mit einem kritischen Auge anzuschauen. Das was ich dort sah, passte überhaupt nicht zu den warnenden Stimmen, die ich in meinem Umfeld gehört hatte. Die Menge war vom Bild ähnlich dem, was auch damals auf den Montagsdemos 2004 war: sehr gemischtes Publikum, meistens Leute die noch nie auf Demonstrationen waren. (…) Klar, ich sah auch Gruppen aus der Neonaziszene, und auch den Chef von NPD in Berlin. Sie kommen immer, wenn eine Bewegung von „einfachen Leuten“ losgeht, wo sie sich unerkannt erstmal sicher fühlen können. Aber die Reden und auch das Beifallverhalten zeugten auf keinem Fall von einem rechten Geist. Ganz im Gegenteil. (…)

Die traditionelle Friedensbewegung und die Linken haben es versäumt einen eigenen Aktionsangebot für diese Menschen zu machen. Während die radikale Linke zur Abwechselung mit sich selbst beschäftigt ist und die parlamentarische Linke im Wahlkampf steckt, formiert sich hier eine Bewegung, deren Potenziale und Ausgang natürlich noch offen sind. Aber egal wie sich diese Bewegung entwickelt, wir müssen auf die Menschen auf diesen Plätzen zugehen, die Kundgebungen stärken und den Dialog suchen. Immer, wenn eine wirklich gesellschaftliche Bewegung entsteht, werden wir harte Auseinandersetzungen führen müssen. Da wo es keine Grundsatzdiskussionen gibt, bewegen wir uns in unserem eigenem Zirkus.“

Nun – zum Teil beantwortet Pedram Shahyar hier schon selbst diese Frage.

Das Thema um die Mahnwachen werde ich noch einmal ausführlich im sechsten Teil dieses Artikels aufgreifen und es entsprechend dieser Fragestellung analysieren.

In den folgenden Kapiteln erfahren Sie weitere Details über Pedram Shahyars politisches Eingreifen in Bewegungen und Organisationen, Hintergründe zur Finanzierung seiner Aktivitäten und zu seinen Auftraggebern.


…. In Teil 3 geht es weiter mit

Pedram Shahyars Aktivitäten auf dem politischen Parkett und als „Revolutionstourist“

Teil 1

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: