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Artikelserie Pedram Shahyar – Nachlese

Seit der Veröffentlichung meiner Artikelserie über Pedram Shahyar sind ein paar Tage vergangen. Es gab sehr viele Reaktionen, größtenteils positive aber auch einige ablehnende.

Nun die Recherchen sind abgeschlossen, alles was es zu sagen gab, wurde gesagt. Ich möchte den Lesern jedoch nicht vorenthalten, was Pedram Shahyar persönlich zu dem Artikel schreibt.

Hier sein Statement vom 21.09.2014 auf seinem Facebookprofil:

Yin und Yang – Die Harmonie des Gleichgewichts. 
Wochenlang wurde ich wie auch andere Freunde von mir von der Antifriedensbewegung als neurechte, Querfrontler und Nazi-Kollaborateur beschimpft, weil ich mich für Frieden stark gemacht habe. Schon lustig wie jemand wie ich, sich solchen Dingen von irgendwelchen Kartoffeln anhören musste. „Es wird über Dich gesammelt“ hieß es auf diversen Facebook Seiten der Antifriedensbewegung. Als einzigen Beweis für meine neurechte Haltung fanden sie meinen Artikel auf einem Fußballblog über meine neue (und fussballtheoretisch begründeten) Sympathien für das DFB Team. Ernsthaft? das habt ihr gefunden? Also Yep: ich trage es, das Trikot der DFB, den verdienten Weltmeister  Aber die imperiale pseudo-antifa zerschellte, die Spaltung der Friedensbewegung wurde verhindert, und die vereinigte Friedensbewegung plant einen Friedenswinter, als Auftakt einer langen Bewegung gegen die Politik des permanenten Krieges. 
Dann Attackierte mich der rechte Sumpf auf plumpeste Art und Weise: ich wäre Unterwanderer, und ein Agent von CIA und anderen geheimen Mächten. Dabei war man sich nicht zu schade, nach „intensiven Recherchen“ in mehrteiligen Dossiers von anonymen Verfassern einen Witz-Chat auf meiner Wall mit dem zukünftigen Bayern-Trainer Tobias Dipfelmoser als Beweis zu nehmen, ich wäre von Esso gesponsort und würde mit 8-Türigen Limousinen mit der Begleitung von hohen Militärs am Kairoer Flughafen abgeholt worden, mit fetten HipHop drin  Wochenlange Recherche über mich und dann haben die echt nix besseres in der Hand als ein Witz-Chat? und Irgendwelche Aussagen von anonymen Personen ohne eine seriöse Quelle? Und So dummen Behauptungen Attac wäre von Soros finanziert? Also echt, ich dachte der rechter Sumpf im Netz wäre ein bischen intelligenter. Wenn ihr schon James-Bond Drehbücher schreibt, dann doch bitter etwas stringentere Story, sonst glaubt das doch echt keiner! Hat denn keiner von Euch Literatur studiert? oder Journalismus? Narrative Kohärenz? Quellenvalidität bei Recherchen? OMG! 
Meine Freundschaft mit Aktivisten von „6. April“-Bewegung in Ägypten wurde als Beweis angeführt, ich wäre von Otpor. Leider habe ich noch nie in meinem Leben einen von Otpor getroffen, würde mich aber sehr interessieren sie kennenzulernen. Die Leute von 6. April kennenzulernen war eines der spannendsten Begegnungen in meinem politischen Leben, und einige dieser Freunde sitzen jetzt in Gefängnissen des ägyptischen Militärs. 
Ehrlich, wer solche Verleumdungskampagnen verbreitet ist kriminell, und wer sowas glaubt ist einfach selber schuld. Aber auch das läuft alles in Leere: Really sorry for the end of your dream: there will be no german tea-party  
Wenn die imperiale pseudo-antifa auf einen schimpft, und wenn der rechte Sumpf gegen einen ausflippt, dann weiß man: man hat einiges richtig gemacht. 
Für einen starken Friedenswinter!

Zu dieser Aussage gibt es nichts, was einen Kommentar wert wäre. Ich denke, sie steht für sich und offenbart die wahre Gesinnung des Schreibers. Jeder, der dies mit aufrichtigem Herzen liest, kann es verstehen.

Dass hier unter seinem Post massiv Kommentare gelöscht und User gesperrt werden, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Zum Beispiel dieser Kommentar hier, aber der war vermutlich auch wieder „ironisch“ gemeint:

AntiAtom

Meine einzige Reaktion auf Shahyars Post schrieb ich am 22.10.2014 auf meinem Facebookprofil :

Herr Shahyar macht sich also tatsächlich die Mühe, auf die Recherchen gegen ihn zu reagieren. Sein Text beweist, dass er den Artikel nicht mal gelesen hat. So behauptet er, man unterstelle ihm, für Otpor zu arbeiten. Oder dass Attac von George Soros finanziert wird. Hätte er nur ansatzweise das Dossier gelesen, würde er so einen Unsinn nicht schreiben.
Und natürlich ist jeder, der Herrn Shahyar persönlich angreift, jemand aus der Antifriedensbewegung, dem braunen Sumpf oder ganz bestimmt von der „imperialen pseudo-antifa“ (was immer das auch ist).

Meine Vermutung ist, dass Herr Shahyar nur gelesen hat, was er bei Anonymus und bei Friedensdemowatch ÜBER den Artikel gefunden hat. Anders lassen sich seine teils bizarren Aussagen nicht erklären!

Es gäbe noch vieles zu sagen über seinen Text, doch das erspare ich mir und den Lesern.

Aber noch ein paar Worte des Dankes möchte ich hier niederschreiben. Es gab so viel positive Rückmeldungen von Friedensfreunden aus allen Teilen des Landes und aus verschiedenen Mahnwachenorganisationen. Danke für euer Interesse und die zahlreiche Verteilung des Artikels in viele Foren und Gruppen. Danke auch an die unermüdlichen Helfer im Hintergrund, die mich beim Schreiben und Recherchieren unterstützten und mir Informationen und Quellen zukommen ließen. Mein Dank auch an Oliver Janich für seinen Zuspruch und die Veröffentlichung meines Artikels auf seiner Facebookseite.

Und ein Wort an die Kritiker: ich gehe gern auf jede sachliche Kritik zum Artikel ein. Sollte mir jemand nachweisen, dass ich bei den Fakten falsch liege, habe ich kein Problem damit, diese Fehler zu korrigieren. Auf Beschimpfungen jedoch – z. B. ich käme aus dem „braunen Sumpf“ oder wäre ein bezahlter Schreiberling – reagiere ich mit Ignoranz. Dass ich derlei – z. T. sehr hasserfüllte – Kommentare auf meinem Blog nicht veröffentliche, nehme man mir bitte nicht übel.

An all die aufrichtigen Friedensaktivisten da draußen, die sich nicht in eine Schublade stecken lassen wollen und sich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung bewahren, macht weiter so!

Und am 09. November sehen wir uns in Berlin, ich freu mich auf euch!

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1 Kommentar

  1. Entwicklungen sagt:

    Wirklich interessant.
    „Kartoffeln“ … das hätte auch ein Churchill in dieser Deutung eingesetzt.
    Oder eine Nuland?
    Da sind wir vermeinlich bereits bei OTPOR …

    „Leider habe ich noch nie in meinem Leben einen von Otpor getroffen“

    eine „politische Antwort“ – gut geschult?!

    Spätestens seit Ulfkotte wissen wir, das da niemand vor einem steht und sagt er sei von der CIA oder Otpor, oder BND etc.

    Alle Anwesenden (zumindest die zwei Hauptbeteiligte) wissen worum es geht.
    Deshalb ist ein Verweis, niemanden von denen getroffen zu haben, albern.
    Enthüllt mehr, als es anscheinend vertuschen soll.

    Nochmal auf diesem Weg, herzlichen Dank für die Arbeit.
    Es steht wahrscheinlich noch vieles an, um falsche „Kartoffeln“ / Fünfziger etc. zu „entlarven“. Die Zeit ist anscheinend gekommen.
    Mut zur Wahrheit.

    Gefällt mir

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