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Pegida, Mahnwachen und das Attentat von Paris. Wohin die Reise gehen soll.

14. Januar 2015

von Lieselotte Pulverfass

Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich und viele Menschen in Deutschland und ganz Europa fragen sich besorgt, wohin sich die Politik entwickeln wird. Da haben wir auf der einen Seite diese stetig wachsende Bewegung namens Pegida, die nicht nur die Medien und die Parteien in helle Aufregung zu versetzen scheint, sondern auch die Bevölkerung. Auf der anderen Seite stehen die seit April letzten Jahres bestehenden Mahnwachen für den Frieden, die – zumindestens von den Veranstaltern der Berliner Mahnwache und „Hauptorga“ um Lars Mährholz – vor Pegida warnen und selbst zur Teilnahme an Gegendemonstrationen (organisiert und finanziert von Parteien, Verbänden, kirchlichen Gruppen und so verdächtigen Organisationen wie AVAAZ) aufrufen. Und desweiteren – um das Bild abzurunden – will ich kurz die Geschehnisse um das Attentat auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 07. Januar beleuchten, weil sie auf den ersten Blick die Befürchtungen der Pegida zu bestätigen scheinen.

Vorab, eigentlich wollte ich mich mit Pegida (oder auch Hogesa) nicht in meinem Blog beschäftigen. Zum Einen, weil mir – immer noch – die Mahnwachen am Herzen liegen, zum Anderen erschienen mir die Forderungen der Bewegung viel zu kurz und dem System ungefährlich genug, um dahinter eine installierte und gesteuerte Opposition zu vermuten. Außerdem wurde über dieses Thema z. B. hier oder hier hinreichend von anderen Bloggern und Websites aufgeklärt.

Bogida Demo und Gegendemo, BonnBildquelle

Warum ich mich jetzt doch dieses Themas annehme: weil Pegida durch massive (wenn auch größtenteils kritische) Beachtung durch die Medien/Politik und aktuell durch den vermeintlichen Terroranschlag auf Charlie Hebdo – der die Ängste vor „islamistischen Terror“ oder „Islamisierung“ weiter schürt – einen stetigen Zuwachs verzeichnen kann und möglicherweise als Instrument genutzt werden soll, die Gesellschaft zu spalten und dem System nützliche Dienste in Form von Gesetzesverabschiedungen oder -verschärfung zu erweisen.

Was mich von Beginn an bei Pegida störte und mich die Entwicklungen abwarten ließ, war zum Einem der Name der Bewegung und zum Anderem, der fast ausschließlich auf dem Schwerpunktthema „Islamisierung“ liegende Forderungskatalog. Kann man bei den einzelnen Punkten der Ziele noch größtenteils konform gehen, so fällt dies beim Namen selbst schon schwerer: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Als Patriot verstehe ich jemanden, der sein Heimatland liebt und verteidigt, das wäre in unserem Fall also Deutschland oder die „BRD“, aber patriotischer Europäer, was ist das? Europa ist doch kein Staat, nicht mal ein Staatenbund, sondern nur eine Wirtschaftsgemeinschaft. Will man etwa aus Europa einen Staat machen, oder wie ist das zu verstehen? Ich komme später noch einmal darauf zurück. „Gegen die Islamisierung des Abendlandes“ gehen also die Pegida-Anhänger auf die Straße. Über die Berechtigung oder den Sinn dieser Forderung könnte man viel schreiben, ich erspar es mir und Ihnen, denn auch hier gibt es inzwischen viele Abhandlungen. Eine interessante Recherche hierzu bietet Jasinna in ihrem neuesten Video PEGIDA – Stress ohne Grund?, das ich sehr empfehlen kann.

Trotz der berechtigten Kritikpunkte, die Pegida sich auf die Fahnen geschrieben hat und trotz allem Verständnis für die Menschen, die – meiner Meinung nach – ihre angestaute Frustration und Wut über die misslungene Politik von BRD und EU auf die Straße tragen, seh ich hier eine Bewegung – ähnlich wie Attac – die dem System nicht gefährlich wird. Im Gegenteil scheint mir der Zweck dieser Protestveranstaltung eine systemgesteuerte Opposition, durch die bestimmte Ziele der herrschenden Globalisten voran getrieben werden sollen. Leider erkennen das die Menschen, die dort für ihre vermeintlichen Rechte demonstrieren, nicht!

Warum ich auf diesen Gedanken komme, fragen Sie sich? Das ist im Grunde ganz einfach, es sind nicht die Dinge, die von Pegida gefordert werden, sondern vor allem die, die fehlen. Wo bleibt z. B. die Kritik am zerstörerischen Geldsystem, das für die Verwerfungen in Politik und Gesellschaft und für Kriege auf dem gesamten Globus verantwortlich ist und die meines Erachtens die Wurzel allen Übels auf dieser Welt ist? Wo bleiben die Forderungen nach Selbstbestimmung der souveränen Staaten, nach Beendigung der Besatzung, nach Friedensverträgen, nach EU-Austritt usw. … ?

Schau ich mir die Punkte im Forderungskatalog an, wird selbst die Rolle der verbrecherischen Institutionen wie EU-Kommisssion oder Parlament nicht in Zweifel gezogen, z. B. hier: Punkt 4 – PEGIDA ist FÜR einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und eine gerechte Verteilung auf die Schultern aller EU-Mitgliedsstaaten! Und eine Forderung nach mehr Mittel für Polizei (Punkt 8) hört sich nicht verkehrt an, selbstverständlich kann das aber auch anders ausgelegt werden, als der Durchschnittsbürger vermutet: mehr Personal und Mittel für einen Polizei- und Überwachungsstaat?

Dieser kleine Abriss der Hintergründe von Pegida soll uns vorerst genügen. Zweifel scheinen mir angebracht, ob es hier tatsächlich um berechtigten Widerstand von unten geht. Auf meine Vermutungen, welche Rolle Pegida für die Politik spielt, geh ich später noch ein.

Wie zur Bestätigung der Berechtigung von Pegida ereignete sich am 07.01. des neuen Jahres ein angeblich „islamistisches Terrorattentat“ auf die französische Satirezeitung Charlie Hebdo, die unverblümt und ohne Rücksicht auf religiöse und moralische Empfindungen Karikaturen über den Islamgründer Mohammed veröffentlichte (aber auch über andere Religionen). Nun ist bekannt, dass die Islamgläubigen sehr empfindlich sind, was die Darstellung des von ihnen verehrten Propheten angeht und im Besonderen die ehrverletztende Art der Karikaturen dieser Zeitschrift einer Verhöhnung des islamischen Glaubens gleich kommt.

So wundert sich der Mediengläubige nicht wirklich, wenn auf die Redaktion des Magazins wegen dieser Provokationen ein „Terroranschlag“ mit islamistischem Hintergrund verübt wird. Wurde ihm (dem Medienkonsumenten) doch seit Jahren von Zeitung und TV ununterbrochen die radikale Version des Islam – angefangen bei den vermeintlichen Terroranschlägen vom 11.09.2001 auf das WTC, über die Berichte von radikalislamischen Terroristen (Taliban, Al-Kaida) im Irak, in Afghanistan, in Syrien usw., die Bilder von den kopfabschneidenden Salafisten und der meuchelmörderischen IS-Bande – serviert und als Begründung für verschiedenste Einsätze der US-Armee, der NATO, aber auch der Bundeswehr in den sogenannten Schurkenstaaten diente. Ich hoffe, meine Leser sind soweit aufgeklärt und sie wissen, dass die einzigen und wirklichen Terroristen die kriegsführenden Staaten, die Geheimdienste und ihre strippenziehenden Hintermänner sind.

Über die Hintergründe, den Ablauf und die Verantwortlichen des Geschehens um Charlie Hebdo gibt es inzwischen so viele sogenannte „Verschwörungstheorien“ wie es Ungereimtheiten gibt. Zur intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema empfehle ich Ihnen die Artikel von Gerhard Wisnewski, der auch über die Auswirkungen dieser Ereignisse auf Pegida schreibt:

Zitat:

„Trotz aller gegenteiligen Lippenbekenntnisse einigt sich Europa nach den Anschlägen von Paris gegen den Islam – also genau das, was bereits in dem Slogan der geheimnisvollen Bürgerbewegung PEGIDA anklang: »Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes«. Ob es den PEGIDA-Anhängern recht ist oder nicht: Sie werden für diese Strategie vereinnahmt. Dabei steht eins fest: Verantwortlich für den gegenwärtigen Konflikt sind nicht die Muslime, sondern die Verursacher des sich zuspitzenden »Kampfes der Kulturen« – und die Hintermänner der Attentäter von Paris. (…)

Wem nützt es?

Wie immer hilft bei der Analyse der Attentate von Paris vom 7. Januar 2015 vor allem die Frage nach dem »cui bono« – wem nützt es? Da wäre zunächst einmal die Frage nach dem Islam: Nützen diese Anschläge dem Islam? Diese Frage kann wohl ganz leicht mit Nein beantwortet werden. Seit dem 11. September 2001 wurde dieser Religion kein so schwerer Schaden zugefügt wie durch die Anschläge von Paris.

Die angeblichen oder auch wirklichen Attentäter haben allen Islamfeinden der Welt den größten Gefallen getan und die perfide Strategie des »Kampfes der Kulturen« einen großen Schritt vorangebracht. Der Erfinder dieser Strategie, der US-Politikprofessor Samuel Huntington, war weit mehr als irgendein x-beliebiger Akademiker, sondern ein Planungsstratege der Regierung. (…)

Was nützt es?

Der erste Nutzen lautet also: Unter dem medial transportierten Schock der künstlich inszenierten Attentate wird Europas Einigung einen großen Schritt vorangetrieben – also exakt das, was auch in dem Slogan der plötzlich erschienenen PEGIDA-Bewegung zum Ausdruck kam (»PatriotischeEuropäer gegen die Islamisierung des Abendlandes«).

In diesem Satz wurden bereits vor den Attentaten des 7. Januar die Vorstellungen eines europäischen Vaterlandes und einer europäischen Identität im Gegensatz zu einem feindlichen Islam vorweggenommen – also das, was am 11. Januar in der Pariser Trauer-Kundgebung der europäischen Regierungschefs den vorläufigen Höhepunkt findet.

Ein gegen den Islam geeintes Europa ist exakt der Baustein für ein Weltreich von amerikanischen Gnaden, wie es den USA vorschwebt. Mehr oder weniger offensichtlich ist Europa zwar bereits ohnehin ein Vasall der Vereinigten Staaten, aber die politische Einigung muss noch einen großen Schritt vorangetrieben werden.“

„Ein gegen den Islam geeinigtes Europa“ – die Politik ist sich also wieder mal einig, wer der Feind ist. Zusammen steht man gegen den Terror in einem riesigen Trauermarsch, vorneweg namhafte Politiker aus aller Herren Länder. Vorneweg? Mitnichten! Abseits, in einer abgelegenen Straße, fern vom „Pöbel“ gruppierte sich das „bestürzte“ Politikerpack!

Auf der anderen Seite bekunden sämtliche Politikmarionetten, dass es wichtig ist, den Islam und deren Anhänger nicht pauschal zu verurteilen wegen einzelner radikaler Terroristen und ergehen sich in scheinheiligen Ergüssen über die Segnungen von Zuwanderung und Multikulti. Ja Mutti Merkel betont noch einmal, dass der Islam zu Deutschland gehört. Bei so vielen unterschiedlichen Signalen aus Politik und Medien wundere ich mich, dass nicht langsam die gesamte Bevölkerung an kognitiver Dissonanz leidet! Wie soll man das denn deuten? Den radikalen Islamisten in seinem Heimatland dürfen und müssen wir bekämpfen, aber in Europa und Deutschland ist er erwünscht (hierzu gibt es ein interessantes und aufschlussreiches Interview mit Christoph Hörstel)? Das verstehe, wer will!

Kommen wir zurück zu Charlie Hebdo, deren „Journalisten“ nun europaweit betrauert werden, mit Floskeln wie Je Suis Charlie (Wir sind Charlie) soll sich die paralysierte und unter Schock stehende Bevölkerung mit den Opfern (oder der Zeitung?) identifizieren, Solidarität bekunden und für Demokratie und Pressefreiheit Gesicht zeigen.

Mahnwache am Pariser Platz, BerlinBildquelle

Gerhard Wisneswki schreibt dazu im bereits zitierten Artikel:

„Der zweite Nutzen besteht in der Bekämpfung des Aufstandes gegen die etablierte Lügenpresse. Indem »Journalisten« in einer globalen Tragödie zu Opfern gemacht werden, wird die Bevölkerung gezwungen, sich mit ihnen zu solidarisieren und werden die Kritiker zum Schweigen gebracht.

Der jüngste Brandanschlag auf die Hamburger Morgenpost vom 11. Januar 2015 gehört in dieselbe Kategorie. Drittens planieren die Anschläge die Nachrichtenlandschaft und verdrängen Ereignisse aus den Schlagzeilen, die für das Imperium unangenehm sind – zum Beispiel den gleichzeitig laufenden Prozess gegen den angeblichen Boston-Attentäter Dschochar Zarnajew.

Bei Charlie Hebdo geht es aber nicht nur um den Schulterschluss mit irgendwelchen Schmierfinken, sondern viertens auch um den Schulterschluss mit journalistischen Hasspredigern und Dreckschleudern erster Güte. Und wer diese Ausdrucksweise für respekt- oder pietätlos hält, soll sich erst einmal einige Zeichnungen von Charlie Hebdo ansehen: den Koran, der als »Scheiße« bezeichnet wird; den Papst, der einen Maulwurf vergewaltigt oder Vater, Sohn und Heiligen Geist beim Analverkehr.

Hier folgt im Original-Artikel eine Abbildung von den Karikaturen, deren Veröffentlichung ich mir hier spare.

Kurz: Gegen Charlie Hebdo war die Gosse noch ein vornehmes Etablissement. Die Bildsprache von Charlie Hebdo war reinste Barbarei und dabei stark anal, genital und oralgenital, also reinste Hardcore-Pornografie. Das sind exakt die »Werte«, zu denen sich nun die gesamte Welt – je suis Charlie – bekennen soll. Von der offiziell ständig eingeforderten »Toleranz« war bei Charlie Hebdo nichts zu spüren. (…)

Das Perfide besteht darin, dass diese verstorbenen »Journalisten« zu Vorbildern und Lichtgestalten ihrer Zunft erklärt werden und die ganze Welt die Hassprediger von Charlie Hebdo psychologisch adoptieren soll.  Auf dieselbe Weise gegen Religionen und Menschen zu hetzen, wie es Charlie Hebdo getan hat, soll nicht nur in Ordnung, sondern moralisch sogar wertvoll sein. Die Ironie der Geschichte (und ihre eigene Tragik) besteht darin, dass sich die HebdoHetzer selbst zu Märtyrern und Opfern dieser globalen Strategie gemacht haben.“

Unter den Zweiflern und Kritikern der offiziell veröffentlichten Version des Tatablaufs, aber auch der Kritik an der Heuchelei der kriegstreibenden Politiker wie Merkel und Co. kursieren inzwischen Parolen wie: ich bin nicht Charlie, ich bin Gaza, ich bin Irak, ich bin Syrien etc. :

charlieDie Merkwürdigkeiten bei diesem „Attentat“ sind so zahlreich, dass man sie kaum aufzählen kann. Der auffälligste „Beweis“, ist ein vom Attentäter vergessener Ausweis, der dafür sorgte, dass in den Medien kurze Zeit nach der Tat schon der Name des „Terrorverdächtigen“ verkündet wurde. Weitere Fragen stellen sich zu den Fluchtautos, den schusssicheren Westen der aufs Dach geflohenen „Opfer“, dem „Selbstmord“ des ermittelnden Polizeibeamten, den wahnwitzigen Einsatz von 88.000 Einsatzkräfte für DREI Tatverdächtige, dem fehlenden Blut beim „hingerichteten“ Polizisten oder zu der – wieder einmal – Erschießung der Tatverdächtigen. Die Strategien ähneln dem Tatablauf beim Boston-Massaker, hier von Gerhard Wisnewski gut beleuchtet.

Wichtig ist mir in diesem Artikel nicht, nachzuweisen ob das Attentat echt war oder eine False Flag der Geheimdienste, sondern dessen Auswirkungen auf die Politik und die Rolle von Pegida in diesem Zusammenhang.

Wie erwartet, ließen die Reaktionen der Politikdarsteller nicht lange auf sich warten. Die CSU forderte z. B. die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Und nur vier Tage nach der Tat beschlossen die Innenminister der EU ein Sicherheitspaket gegen den Terror, deren Inhalte aufhorchen lassen:

Zitat:

  • im Schengener Informationssystem soll künftig eingetragen werden, wenn ein mutmaßlicher Islamist aus Europa etwa aus Syrien oder dem Irak zurückkehrt

  • dass das seit langem geplante Abkommen über den Austausch von Fluggastdaten zwischen den EU-Ländern rasch umgesetzt wird

  • der zunehmenden Radikalisierung junger Muslime über das Internet entgegenzuwirken

  • mit Internetprovidern zusammenarbeiten, um Aufrufe von Hass und Terror löschen zu können

  • Auch die Verbreitung illegaler Waffen soll stärker begrenzt werden. Hier sollen die Geheimdienste stärker zusammenarbeiten.

Glaubt der geneigte Leser wirklich, dass es bei diesen Abkommen nur um Muslime geht? Sind nicht auf lange Sicht diese Beschlüsse dazu geeignet, jeden potentiellen „Gefährder“ unter Generalverdacht zu stellen, das Internet zu zensieren und die freie Meinungsäußerung zu beschneiden?

So langsam kommen wir wieder zurück zu unserem Eingangsthema: Pegida. Fakt ist, dass Pegida durch das Pariser Geschehen enormen Zulauf am auf die Tat folgenden Montag hatte. Waren es bei der letzten Demo noch 17.500 Teilnehmer, so standen am 12. Januar (hier gehen leider die Meldungen ein wenig auseinander) um die 40.000 Menschen auf der Straße, um gegen die Islamisierung des Abendlands zu protestieren.

Zu meiner Überraschung folgte dann heute die Meldung, ein Sprecher der Pegida, Ingo Frank, forderte in einer Rede doch tatsächlich die Errichtung Die Vereinigten Staaten von Europa. Wow, nu bin ich platt! So klare Ansagen sollten doch auch noch den letzten Zweifler aufwachen lassen. Liebe Pegida-Unterstützer, ist das wirklich das, was ihr wollt?

Ich zitiere hier mal die wichtigsten Punkte aus der Rede:

1. Pegida ist für ein Europa der Vaterländer. Pegida ist für die weitgehende Selbstbestimmung der einzelnen Völker Europas.

2. Pegida ist für die Erhaltung der Identität der einzelnen Völker Europas.

3. Pegida ist für eine feste Partnerschaft von Frankreich, Deutschland und Russland und den anderen Völkern Europas als Garant für einen dauerhaften Frieden in Europa.

4. Pegida ist für eine, in jedem europäischen Land eigenverantwortliche, Einwanderungs- und Asyl-Politik. Wobei der Aufnahme von wahren Kriegsflüchtlingen eine gemeinschaftliche Aufgabe zukommt.

5. Pegida ist für die Hilfe zur Selbsthilfe in Krisengebieten vor Ort, um den Menschen vor Ort ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

6. Pegida ist für die Errichtung eines Europäischen Hilfsfonds, um auf Naturkatastrophen, Hungersnöte und kriegerische Auseinandersetzungen humanitär angemessen reagieren zu können. Diese Fonds-Einzahlung sollte durch das Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen europäischen Landes erfolgen.

7. Pegida ist gegen jedwede Kriegstreiberei von innen und außen.

8. Pegida ist gegen jeden Waffenhandel und -Export in Krisengebiete.

„Das ganze könnte man vielleicht mit einem Satz unterschreiben“, schloss Frank Ingo die Rede: „Ein möglicher Weg ist ‚United States of Europe‚, das vereinigte Europa im Staatenbund der freien und selbstbestimmten Völker.“

Hallo, Moment mal … „Europa der Vaterländer“?? Warum nicht souveräner Staaten?

„Für feste Partnerschaft von Frankreich, Deutschland und Russland und den anderen Völkern Europas“? Warum diese drei (Staaten, Völker?) besonders erwähnen?

„Pegida ist für die Errichtung eines Europäischen Hilfsfonds“? Gibt es davon nicht schon genug? Wer wird den verwalten? Und wer soll dafür aufkommen? Ach ja:

„Diese Fonds-Einzahlung sollte durch das Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen europäischen Landes erfolgen.“ Ähem … jo alles verstanden?

Nicht nur diese drei Punkte bereiten mir extreme Bauchschmerzen, auch die anderen sind äußerst fragwürdig. Doch die Krönung ist die Forderung nach „‚United States of Europe‚, das vereinigte Europa im Staatenbund der freien und selbstbestimmten Völker“. Freie und selbstbestimmte Völker? Wer definiert das oder was versteht der Sprecher unter frei und selbstbestimmt oder unter Völker?

Ich weiß nicht, inwieweit die Pegida-Organisatoren um Lutz Bachmann diesem Vorschlag zustimmen und ihn unterstützen. Sollte dem so sein, so kann man nur sagen: Respekt! Die Vereinigten Staaten von Europa (übrigens gibt es da ein empfehlenswertes Buch von Oliver Janich mit dem gleichen Titel), ein feuchter Traum der Globalisten seit Jahrzehnten, Vorstufe zur Weltregierung und der deutsche Protestler geht für diese „Vision“ auf die Straße? Alle Achtung!

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Passend zu dieser „Vision“ scheint auch die Fixierung von Pegida auf eine Religion, denn die bestehenden Religionen müssen vor Installierung der Weltregierung erst abgeschafft werden. Das erreicht man durch gezieltes Schüren von Provokationen und „Terror“, die nach Vorstellung der „Eliten“ in einem großen „Kampf der Kulturen“ bzw. dem Endkampf der Religionen gegeneinander münden soll. Die Menschen sollen so verängstigt und traumatisiert werden durch Gemetzel und Blutbäder, dass der Schrei laut wird, alle Religionen abzuschaffen. Was dann folgt – natürlich geht es trotzdem nicht ohne eine dogmatische Religion – ist die gewünschte Eine-Welt-Religion.

Wie wir sehen, läuft alles wie geplant und der unbedarfte „Wutbürger“ scheint seine Sklaverei auch noch lautstark einzufordern! Ich fürchte, wenn diese Entwicklung bei Pegida die Menschen nicht massenhaft aus dem Schlaf rüttelt und sie nicht anfangen, endlich die richtigen Fragen zu stellen, werden wir bald in einer Diktatur aufwachen.

Gibt es überhaupt noch alternative Bewegungen für den Wunsch der mit Recht enttäuschten Menschen nach Systemänderung?

Zu Beginn der Mahnwachenbewegung hätte ich gesagt: Ja! Aber wie ich hier auf dem Blog bereits ausführlich beschrieben habe, ist diese Bewegung inzwischen komplett von linken Trotzkisten vereinnahmt und scheint nun sogar für die Partei Die Linke Wahlwerbung zu machen. Ken Jebsen, der vor der unheilvollen Begegnung mit Pedram Shahyar noch dazu aufrief, nicht wählen zu gehen, macht hier unverhohlen Werbung für die linke Nachfolgepartei der SED-Genossen.

Sicher, da hätten wir die Abweichler, die sich von den Mahnwachen wegen des eingeschlagenen Linkskurses abgewendet haben. Leider zeichnen sich diese durch Uneinigkeit und Grabenkämpfe aus, manch ein ehemaliger Mahnwachenteilnehmer unterstützt inzwischen Pegida, andere sind entschieden dagegen. Man zerfleischt sich in endlosen Debatten über die Berechtigung oder Nichtberechtigung dieser Bewegung, manch einer macht die „Ossis“ für alles verantwortlich und will seine alte schöne „BRD“ wieder zurück, andere suchen nach „Nazis“ in den eigenen Reihen…

Wenn wenigstens diese Gruppe der abgespaltenen Mahnwachenbewegung sich einig wär und gemeinsam eine Bewegung – vielleicht unter anderem Namen als dieses „Mahnwachen“-Gedöns – auf die Beine stellen könnte, ohne in Opposition zu Pegida und anderen zu gehen, sondern mit ihren ursprünglichen Zielen, dann hätte ich noch Hoffnung.

Eine Veranstaltung „EnDgAmE (Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas) in Erfurt“ macht mir noch ein wenig Mut, die Ziele, für die sie einstehen, kann ich guten Gewissens teilen, leider wieder unter einem Motto „gegen etwas“. Ich hoffe, dass sich daraus eine große Bewegung formieren wird, die sich nicht instrumentalisieren oder unterwandern lässt und man vielleicht noch ein wenig am Namen bastelt.

Deren Ziele sind:

  1. FÜR den sofortigen Austritt der BRD aus der NATO!
  2. GEGEN das Abhören und Ausspionieren privater Daten europäischer Bürger!
  3. KEIN Fracking auf europäischen Boden!
  4. FÜR ein ENDE des ständig ansteigenden Wachstums- und Konsumwahns!
  5. GEGEN die Vergiftung unserer Lebensmittel durch Monsanto, Nestlé, und Co.!
  6. EIN ENDE der Ausbeutung der 3. Welt, FÜR fairen Handel!
  7. FÜR freie und neutrale Medien, GEGEN Kriegshetze!
  8. FÜR die sofortige Aufhebung der Russlandsanktionen!
  9. GEGEN TTIP, TISA, CETA usw.! Freihandelsabkommen dienen nur den Großkonzernen!
  10. FÜR Frieden, Einhaltung des Völkerrechts und sofortiges Ende des Drohnenkrieges!
  11. FÜR ein stabiles und faires Finanzsystem sowie deutsche Goldreserven auf deutschem Boden!
  12. FÜR die Erforschung/Entwicklung/Förderung freier und erneuerbarer Energien!
  13. FÜR den Stopp der Krankmacherei und Abzocke durch die Pharmalobby und Klinikkonzerne!
  14. FÜR ein souveränes und neutrales Deutschland, Friedensvertäge und Abzug der Besatzer!
  15. FÜR direkte Demokratie, Volksentscheide und eine Regionalisierung! Gegen Zentralismus! 
  16. FÜR den Rücktritt der BRD Schandregierung! FÜR eine Verfassung für das deutsche Volk!

Was ist das Resümee dieser Entwicklungen, Pegida, Terroraktionen, Islamismus etc.? Wir Menschen müssen alle erkennen, dass hier ein großes Schachspiel im Gange ist (daher gefällt mir der Name END GAME), in dem es NUR und ausschließlich um geopolitische Strategien geht. Die herrschenden Globalisten wollen uns alle in Kleinkriege verwickeln, wir sollen uns gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann haben sie weniger zu tun, ihre Ziele zu verwirklichen: die Reduzierung der Weltbevölkerung, die Einführung der bargeldlosen Gesellschaft, die Installierung einer Weltregierung mit einem Führer und die Einführung einer Weltreligion.

Lassen wir uns nicht für ihre Zwecke missbrauchen, nur gemeinsam (alle Menschen jeglicher Religion, Nation oder Kultur) können wir den Strippenziehern das Handwerk legen. Der Feind ist nicht der Andersgläubige oder der Fremde aus dem fernen Osten! Wir sind alle Opfer dieser Verbrecher, die denken, sie könnten die Welt mit ihrem ergaunerten Vermögen besitzen und die Menschheit nach ihrer Vorstellung formen! Geben wir ihnen keine Macht mehr über uns, lassen wir uns nicht mehr gegeneinander aufhetzen. Stehen wir zusammen für eine friedliche und gerechte Welt, in der es allen Menschen gleichermaßen gut geht, in der man gerne Kinder aufziehen will und in der es keine geheimen Machtzirkel mehr gibt, die sich die Erde – einem Kuchen gleich – aufteilen wollen.


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13 Kommentare

  1. alibaba sagt:

    Gefaellt mir , gute Darlegung der Dinge .
    Wir wissen das immer mehr die Lage erkennen , sich seiner selbst Bewusst werden . Teilen und weiter geben ist die Notwendigkeit der Stunde , informieren , informieren , informieren .
    Wir sind die wahren Medien , jeder einzelne , jeder ist aufgerufen Verantwortung zu uebernehmen , das ist das Wahre Miteinander !
    lg , aus Oesterreich

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  2. Cyberpunk sagt:

    Da kritisiert die Verfasserin dieses Artikels zurecht die Vereinnahmung der Mahnwachen durch die Kommunisten und zurecht, dass PEGIDA offen für die sozialistischen „Vereinigten Staaten von Europa“ eintritt. Und dann folgt darauf, neben anderer Kreml-Propaganda, die Forderung: „FÜR den sofortigen Austritt der BRD aus der NATO!“ ohje… Dies ist von jeher Teil der leninistische Langzeitstrategie der Kommunisten des Kreml und Pekings. Die Autorin merkt nicht, dass sie schon wieder „Weltregierungsmachern“ auf den Leim geht. Nämlich denen der BRICS, mit Russland und China an der Spitze. -> Die kommunistisch-sozialistische Neue Weltordnung.

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    • Die benannten Forderungen sind nicht meine, sondern die der Veranstaltung. Ich bin bezüglich der Nato eher für die völlige Abschaffung dieses Angriffsbündnisses.
      Und auf den Leim gehe ich derzeit (und bisher) niemandem, hab immer noch meinen eigenen Kopf zum Denken. Es ist ja nicht so, dass ich diese Bewegung unterstütze, sondern nur deren Möglichkeiten sehe und beobachte, so wie ich es auch bei den Mahnwachen und bei Pegida getan habe. Und viele Punkte dieser Bewegung sind auf jeden Fall systemgefährdender als die von Pegida.
      Aber wie bei allem Anderen auch heißt es hier, abwarten und Augen und Ohren weit offen halten.
      Auch die Kehrseite, Russland und die BRICS Staaten sehe ich mit Skepsis, sind sie meiner Meinung nach ebenfalls nur ein Teil der NWO.

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  3. Entwicklungen sagt:

    Liebe Wolkenschieberin,
    ich verfolge gerne ihre Analysen, da sie in der Regel nicht aberflächig sind, oder kutz springen. Jedoch möchte ich, dass Sie auf folgenden Satz (der zweite) aus dem obrigen Beitrag nochmals ihr Augenmerk richten:

    „Vorab, eigentlich wollte ich mich mit Pegida (oder auch Hogesa) nicht in meinem Blog beschäftigen. Zum Einen, weil mir – immer noch – die Mahnwachen am Herzen liegen, zum Anderen erschienen mir die Forderungen der Bewegung viel zu kurz und dem System ungefährlich genug, um dahinter eine installierte und gesteuerte Opposition zu vermuten.“

    Meiner Meinung nach ist der Rückschluß verkehrt. Genau das Gegenteil scheint richtig.
    Seichte, ungefährliche Forderungen = gesteuert (?)

    Wäre ja noch schöner die Bürger auf das Wesentliche zu lenken (Islam geht immer irgendwie). Stellen Sie sich mal vor, da wäre z.B. ein Xavier Naidoo,
    oh haua haua ha.

    Oder jemand nimmt sich voll der GmbH, Reichsverfassung, -bürger und schlimmer noch kanonisches Recht, NWO, Slaven, Vatikan an.Raus aus NATO etc. ist ja von Mahnwachen beackert, was wenn Raus aus EU/Euro kommt ?
    min. 70% sicher dafür.

    Das ginge schon mal gar nicht, oder? Also lieber selbst steuern, mit seichten Themen.

    Ach ja, ‚Endgame‘ ist herrlich, verstehen die Denglish-Kritiker alle und laufen hin – hat aber nichts mit Amerikanisierung zu tun – schwöre 😉

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  4. Charlie Osten sagt:

    Raus aus EU würde schon noch fehlen, ansonsten wäre ich pro End Game.

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  5. matthias sagt:

    Steht auf für den Weltfrieden !

    Eine wichtige Botschaft von Deutschen Staatsangehörigen an alle Völker der Welt

    Wir die neuen Generationen haben aus den zwei Weltkriegen gelernt und wollen eine friedliche Zukunft

    WIR ALLE sind die auf die wir immer gewartet haben

    Deutschland ist seit dem Weltkrieg (1914-1918) kein souveräner Staat mehr und ohne Friedensvertrag immer noch im Kriegszustand

    Mit uns sind seit 1944 alle Völker die von Deutschland und den Alliierten besetzt waren noch immer im Kriegszustand (SHAEF-Vertrag Nr. 52, Sperre & Kontrolle von Vermögen)

    Der Deutsche Bund von 1871 hat mit Russland 1918 den Friedensvertrag von Brest-Litowski zum WK I geschlossen. Friedensverträgen für den WK I mit den westlichen Alliierten würde automatisch auch den WK II beenden.

    Wir rufen alle Völker der Welt auf einen Friedensvertrag für Deutschland zu fordern damit die Kinder der Welt eine Zukunft haben

    Alle Völker können in Frieden leben wenn Deutschland nach fast 100 Jahren den Friedensvertrag bekommt

    Frag Dich: „was kann ich bewirken ?“ Jeder ist wichtig! DU bist wichtig!

    Sei DU selbst die Veränderung, die DU DIR wünscht für diese Welt ! Mahatma Gandhi (1869-1948)

    Verbreite diese Botschaft ! Besuche die weltweiten Friedensmahnwachen ! Kontaktiere Deine Regierung !

    Hänge ein weisses Tuch aus Deinem Fenster, an Deinen Balkon oder Dein Auto als Zeichen des Friedens

    Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt wissen, was Frieden ist ! Jimmy Hendrix

    Aus der dunklen Besatzungszeit und den blutigen Kriegen in eine goldene Zukunft für die Welt

    Wir ALLE sind Brüder und Schwestern auf dieser Erde

    Im Gedenken an die „Weisse Rose“ Ein Aufruf der Gemeinde Neuhaus in Westfalen

    Вставайте за мир во всем мире!
    Russische Version

    Steht auf für den Weltfrieden !
    Deutsche Version:

    Stand up for world peace
    Englische Version:

    Eine Information der Gemeinde Neuhaus in Westfalen –
    Spread this message ! – Распространяй это послание !
    Bitte weiterverbreiten – weiterleiten ……. Gruß matthias

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  6. Christian Schüler sagt:

    Hervorragend Lilo! Der Begriff „United States Of Europe“ erinnert mich stark an die Phantasie eines Josip Broz Tito. Ein zwangsvereinter Vielvölkerstaat (wie einst Jugoslawien) wird letztendlich an seinen inneren Konflikten zerbrechen.
    Ich kann Dir jedoch nicht zustimmen, das Oliver Janich bzw. sein Buch „DVSVE“ empfehlenswert ist. Dieser libertäre, selbstgefällige Spinner gibt mit seiner Theorie einer rein privatrechtlich organisierten Machtstruktur und der damit verbundenen Abschaffung staatlicher Macht und Form lediglich den Pausenclown der Großbourgeoisie ab. Wenn er der Meinung ist, dass die Österreichische Schule von v. Hayek und v. Mises eine realistiches Gesellschaftsmodell ist, dann muss es unweigerlich so sein, dass er seinen geistigen Wohnsitz ins Märchenland verlagert hat.

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  7. In-Sider sagt:

    Liebe Lieselotte,

    da Du nun schon einmal die Thematik „gesteuerte Opposition“ angesprochen hast:

    Wie wäre es dann einmal mit einem ganzen, ausführlichen Beitrag dazu?

    Wäre es nicht informativ für die I-Net-User, wenn es einen fundierten Beitrag, mit Quellenangaben, Buchempfehlungen, Video-Links etc. gäbe?

    Dir traue ich das zu UND die Thematik hinter den „Methoden der Herrschaftskontrolle mithilfe gelenkter/gekaperter Opposition“ sollten m.M.n. Jedem politisch interessierten Mitmenschen näher gebracht werden.

    Schon alleine um auch in Zukunft etwas schneller zu erkennen wo sich „authentische, systemkritische und unabhängige“ Bürger-Protestbewegungen anfangen zu entwickeln/etablieren.

    Vielen Dank für den obigen Beitrag.

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    • Hallo
      danke für die Vorschusslorbeeren.
      Das Thema gelenkte und gekaperte Opposition habe ich schon detailliert in meinem umfassenden Dossier zu Pedram Shahyar beschrieben. Die Methoden, die Motive und auch die Vorgehensweise dürften sich – wie bei den Strategien von Attac – bei allen anderen Organisationen ähneln. Erkennt man erstmal die allgemein gültigen Gemeinsamkeiten – zu kurz greifende Ziele, Ausschließen von Kritikern, systemkonforme Forderungen – so durchblickt man ganz schnell, ob es sich bei einer Veranstaltung um eine echte Bewegung aus der Bevölkerung handelt oder eine installierte Aktion zur Durchsetzung von Zielen der Globalisten. Bei der Pediga war das von Anfang an sehr gut erkennbar, war man doch fast ausschließlich nur auf ein Thema fokussiert, noch dazu eins, das auch die Massenmedien ständig als Sau durchs Dorf trieben.

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  8. PEGIDA-Beobachter sagt:

    „“Für feste Partnerschaft von Frankreich, Deutschland und Russland und den anderen Völkern Europas”? Warum diese drei (Staaten, Völker?) besonders erwähnen?“

    —————————-

    Die Frage ist leicht beantwortet, weil es sich bei diesen Staaten um – ehemals – rein WEISSE Volksgruppen handelt/handelte.

    Die Macht, die hinter den „White Power“-Bewegungen steht, sollte nicht unterschätzt werden. Wenn auch diese so gut wie in in den Focus der Öffentlichkeit tritt, so ist sie dennoch vorhanden und agiert sehr gezielt im Hintergrund.

    Ob PEGIDA damit etwas zu tun hat, kann von hier aus nicht beantwortet werden, allerdings ist der Hinblick auf Frankreich, Deutschland, Russland, sowie die restlichen „weißen“ Ländern, eine Überlegung in diese Richtung wert.

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  9. […] Europas), die rund 1000 Teilnehmer in die thüringische Hauptstadt lockte. In meinem Artikel Pegida, Mahnwachen und das Attentat von Paris hatte ich bereits darüber sinniert, dass sich in dieser Bewegung möglicherweise der ursprüngliche […]

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